
König der Auftragsmörder
Wer ist der beste Mörder und überlebt das Spiel am längsten?
- Alter
- Ab 14 Jahre
- Spieler
- 10–30
- Ort
- beliebig
- Zettel
- Stift
Ablauf
Jede/r Spieler/in zieht einen vorbereiteten Zettel mit einem Namen eines/einer Mitspielers/in und einen weiteren Zettel mit einer Mordwaffe (Alltagsgegenstände, wie: Gabel, Schnürsenkel...) Nachdem jeder so seinen Mordauftrag gezogen hat, beginnt das Spiel. Jede/r Mitspieler/in muss versuchen, seinen Mordauftrag zu erfüllen, also die gezogene Person mit der gezogenen Mordwaffe ermorden.
Der Mord gilt als erfolgreich, wenn der Mörder dem Opfer die Mordwaffe überreicht und das Opfer diese freiwilligt entgegen nimmt. Allerdings dürfen dabei keine "lebenden" Zeugen anwesend sein. Als lebend gilt jeder Mitspieler/in, der selber noch nicht ermordet wurde und somit noch mitspielt. Als erfolgreicher Mord gilt auch, wenn sich andere "lebende" Personen im Raum befinden, diese den Mord aber durch offensichtliche Trennung (bsp. unterschiedliche Tische) nicht mitbekommen.
Wurde ein Mord erfolgreich ausgeführt, übernimmt der Mörder den Mordauftrag des Opfers. Das Opfer trägt sich in die Liste erfolgreicher Morde ein. Diese Liste kann unterschiedliches erfassen: Zeitpunkt des Mordes, Name des Opfers, Todesart, Letzte Worte, etc. Durch die Liste kann jeder nachvollziehen, wer bereits gestorben ist und wer sich noch im Spiel befindet.
Wichtig ist, dass ermordete Spieler/in keine weitere Hinweise ins Spiel einbringen dürfen. Sie sind aus dem Spiel ausgeschieden.
Der letzte noch lebende Spieler/in hat gewonnen. Dabei kann es durchaus passieren, dass es mehr als einen Überlebenden gibt. Auftragsmörder, die irgendwann im Laufe des Spiels, den Auftrag bekommen, sich selber zu ermorden, führen diesen logischer Weise nicht durch und bleiben dadurch am Leben.
Varianten
Um das Überleben von mehreren Mördern zu vermeiden, könnte die Spielleitung die Mordaufträge vorbereiten und einen Kreis an Morden erstellen. Die Spieler/innen dürfen ihr Opfer nicht mehr selber ziehen, sondern bekommen das Opfer im Geheimen zugewiesen.
Tipps
Diese Spiel schafft durchaus Misstrauen. Deswegen sollte es nicht mit Gruppen gespielt werden in denen bereits Spannung herrscht oder die sich noch nicht so gut kennen.
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