
Spione in der Nacht
Wer beweist sich als der bessere Spion und findet die meisten Informanten? Blinde Spione müssen durch Abtasten Informanten mit einem geheimen Erkennungszeichen finden.
- Alter
- Ab 12 Jahre
- Spieler
- 10–20
- Ort
- drinnen
- Dauer
- 10–15 Minuten
- 2 Augenbinden
Ablauf
Zwei Spieler:innen sind Spione von gegnerischen Geheimdiensten. Ungefähr die Hälfte der Gruppe sind Informant:innen für die Spione. Als Erkennungszeichen besitzen sie ein bestimmtes Merkmal, Beispiel: eine Hand als Faust geballt.
Die Gruppe bewegt sich frei durch den Raum. Die Aufgabe der Spione ist es, möglichst viele der Informant:innen zu erkennen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass die Spione blind sind. Sie können also nur durch Abtasten erkennen ob die gefundene Person ein Informant ist oder nicht. Wurde ein Informant erkannt, geht dieser in das Lager des Spiones (ein bestimmter Ort im Raum). Sind alle Informant:innen gefunden, hat der Spion gewonnen, der die meisten Informant:innen in seinem Lager hat.
Wichtig: Die Aufgabe der Informant:innen besteht nicht darin, vor den Spionen wegzurennen! Sie können sich zwar frei im Raum bewegen, kreuzt jedoch ein Spion ihren Weg, bleiben sie freiwillig stehen und lassen sich abtasten.
Varianten
Leichtere Variante: Die Gruppe bewegt sich nicht durch den Raum, sondern bleibt das Spiel über an einem Ort.
Schwerere Variante: Wer das Spiel gerne schwieriger haben möchte, verrät den Spionen nicht, was das Merkmal ist. So müssen sie erst einige Personen abtasten und das Merkmal herausfinden.
Tipps
Da die Spione blind durch den Raum laufen, sollte die Spielleitung darauf achten, dass sie sich dabei nicht verletzen. Außerdem sollte vor dem Spiel besprochen werden, welche Körperstellen die Spione abtasten dürfen und welche nicht.
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